Hilfe vor Ort in Syrien, in Griechenland und auf der Balkanroute, Seenot-Rettung in der Ägäis

Menschen ertrinken auf der Flucht. Familien harren wochenlang im Regen vor dem Grenzzaun in Idomeni aus. Verletzte und hungrige Flüchtlinge warten auf Hilfe in den Lagern in Syrien.

Während Europas Regierungen ihr hässliches Gesicht zeigen, packen wir an und helfen. Der Verein CADUS,Schüler und Absolventen der United World Colleges (UWC) und der Verein Kinder auf der Flucht sehen nicht weg. Gemeinsam reagieren wir flexibel und arbeiten unbürokratisch zusammen.

Wir haben bereits in den letzten Monaten Hand in Hand den Betroffenen von Flucht und Vertreibung geholfen.

– Kinder auf der Flucht e.V. hat seit August 2015 diejenigen hilfsbereit empfangen, die es bis zu uns geschafft haben. Zudem hat der Verein zahlreiche Hilfstransporte bis nach Griechenland organisiert um für die Flüchtlinge auf der Balkanroute die größte Not zu lindern.

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– Zusammen mit Aktiven rund um die Facebook-Gruppe “UWC x refugees” wurde das erste Rettungsboot vor Lesbos zu Wasser gelassen.

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Inzwischen ist ein weiteres Boot nach Chios geliefert und in die Ägäis-Flotte von CADUS integriert worden. Das erneuerte Atlantic 75 Rettungsboot haben wir dort den Spanischen Rettungsschwimmern auf Chios zur Verfügung gestellt. Im Bedarfsfall kann CADUS in Absprache mit den Beteiligten schnell reagieren, wenn sich beispielsweise die Fluchtrouten ändern oder wenn sich die Einsatzkräfte vor Ort neu formieren.
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So ist sichergestellt, dass das Boot dauerhaft dort eingesetzt wird, wo die Not am größten ist. Das Boot wird weiterhin humanitäre Einsätze leisten, auch wenn die griechischen Inseln keine Flüchtlinge mehr sehen sollten. Es wird über CADUS dauerhaft dort eingesetzt, wo die Not am größten ist.

– Daneben unterstüzten wir über UWC x refugees Freiwillige in der Türkei, die die Flüchtlinge mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgen.

Jetzt, wo die Flucht vor Terror, Gewalt und Krieg weiter erschwert wird, weiten wir unsere Aktivitäten aus:

Gemeinsam mit Euch wollen wir dafür sorgen, dass die Menschen nicht mehr gezwungen werden, sich auf den gefährlichen Weg über das Meer nach Europa zu machen.

Bereits seit zwei Jahren leistet CADUS in Syrien medizinische Notfallversorgung. Jetzt, wo die Grenzzäune nach Europa wieder höher und die Flucht gefährlicher geworden ist, wird CADUS die medizinische Hilfe vor Ort verstärken. Ein mobiles Krankenhaus mit Operationszimmer für Kinder- und Frauenchirurgie und Allgemeinmedizin wird gerade in Berlin gebaut. Vor Ort können darin 10 Patient*innen stationär aufgenommen werden. Dank des mobilen Aufbaus kann es schnell und häufig seinen Standort wechseln. Damit ist es immer dort im Einsatz, wo die Not am größten ist.

Weitere kleinere Projekte werden wir prüfen und auch unterstützen.

Stark sind wir nur, wenn wir gemeinsam helfen.

Mit Euch zusammen wollen wir ein Zeichen setzen. Für ein Europa der Menschlichkeit. Und gegen ein Europa der Mächtigen, das einen zynischen Menschen-Handel mit der Türkei vereinbart hat. Das Recht der Syrischen Flüchtlinge auf Asyl in Europa darf nicht mit dem Blut der Ertrunkenen und den Tränen der Überlebenden einer mörderischen Flucht erkauft werden.

Zusammen können wir der Welt zeigen, dass die Menschen in Europa nicht tatenlos zusehen, wenn Europa kollektiv und wissentlich geltendes Recht und humanitäre Pflichten über Bord wirft.

Europa baut Zäune, wir kommen den Flüchtlingen entgegen und helfen vor Ort

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