Um ad hoc zu handeln, haben sich in den letzten Tagen mehrere Helfer aus München auf den Weg nach Budapest gemacht um den Notleidenden vor Ort zu helfen. Eine Gruppe hatte sich am Montag Abend am Hauptbahnhof getroffen, um die Flüchtlinge mit einem Willkommenstransparent und Geschenken zu begrüßen. Als am Mittwoch klar wurde, dass kaum noch Flüchtlinge durch kommen und sehr viele Freiwillige am Hauptbahnhof mit anpacken wollten, beschloss die Gruppe, Hilfe nach Ungarn weiter zu leiten. Inzwischen ist eine Hebamme des Verein „Kinder auf der Flucht“ zusammen mit einer Ärztin vor Ort, um Schwangere, junge Mütter und Babys medizinisch zu versorgen. Momentan finanzieren die neun Aktiven alles selber. Nikolaus Hoenning, einer der Mitinitiatoren meint dazu: „Das Angebot uns mit Babynahrung, medizinischen Artikeln und Geldspenden zu unterstützen, ist enorm. Wir werden die Tage nutzen, um mit einer gemeinnützigen Stiftung die Arbeit so zu organisieren, dass auch Spendenquittungen für Firmen ausgegeben werden können.“
Im Anhang finden Sie Fotomaterial: (Die Zwillinge Narin und Yasmin, ein Monat alt)
Für Rückfragen:
Nikolaus Hoenning
Verein „Kinder auf der Flucht“
hoenning@kinderaufderflucht.de