Mehr als die Hälfte der Flüchtlinge auf der Welt sind Kinder

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Sie sind kaum 18 Jahre alt geworden und haben die schwierigsten Situationen dieses Lebens durchlebt. Sie haben gesehen, wie Eltern und Verwandte starben, sie haben auf der Suche nach Sicherheit Grenzen überquert und alles zurückgelassen, ohne Zeit zu haben, etwas anderes als Kleidung und Nahrung für den Weg mitzunehmen. Einige sind unbegleitete Minderjährige.

Flüchtlingskindern zu helfen, damit sie nicht missbraucht werden oder in den Händen von Menschenhändlern landen, ist eine unserer obersten Prioritäten.

Südsudan, ein Krieg, der von Kindern geführt wird

In einem Land, das sich im Krieg befindet und in dem 65 % der Bevölkerung minderjährig ist, sind Hunderte von Kindern gezwungen, Waffen zu halten, ohne überhaupt lesen und schreiben zu können. Mehr als 1,5 Millionen Kinder sind bereits vor diesem Krieg geflohen, in dem Kinder versuchen, vor der Rekrutierung als Soldaten zu fliehen. Viele von ihnen haben nicht die Mittel, um zur Schule zu gehen, und brauchen heute mehr denn je Ihre Hilfe, um nach der Flucht eine Zukunft zu haben.

Jugendliche auf der Flucht vor den Maras und der Gewalt in Lateinamerika

Aus den Ländern Mittelamerikas fliehen immer mehr Kinder nach Mexiko und in die Vereinigten Staaten. Viele gehen allein auf die Straße, da sie auf der Flucht von der Mafia entführt werden. Wenn sie ihr Ziel erreichen, sind die Zahlen immer noch alarmierend. Mehr als 20 % derjenigen, die an den US-Grenzen ankommen, sind zu Hause missbraucht worden, und von denen, die aus El Salvador kommen, benötigen 72 % internationalen Schutz.

Militärdienst, manchmal sogar vor der Volljährigkeit

Die Situation ist für viele von ihnen in Ländern wie Eritrea nicht viel anders. Nach dem Erreichen der Sekundarschule sind viele Jungen gezwungen, den Militärdienst ohne Enddatum zu beginnen. Es sind ihre eigenen Mütter, die sie oft dazu ermutigen, nach Äthiopien zu fliehen, damit sie nach dem Überqueren der Grenzen ein besseres Leben fernab der Gewalt führen können.

In anderen Teilen der Welt, wie zum Beispiel in Bangladesch, ist die Situation vieler Kinder sehr ähnlich. Tausende von unbegleiteten Kindern sind zu Haushaltsvorständen geworden und sind gezwungen, sich nach dem Verlust ihrer Eltern um jüngere Geschwister zu kümmern.

Flüchtlingskindern zu helfen, zur Schule zu gehen und Wasser, Nahrung oder Unterkunft zu erhalten, ist heute notwendiger denn je, damit sie eine Zukunft haben können.

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